Basaltia widmet sich der Frage, wie Zink und Magnesium zur normalen Proteinsynthese beitragen. Fundierte Informationen auf Basis europäischer Gesundheitsangaben.
Zum LeitfadenUnter Proteinsynthese versteht man die biologische Herstellung von Proteinen aus Aminosäuren innerhalb der Zellen. Dieser Vorgang findet in jeder Körperzelle statt und bildet die Grundlage für zahlreiche Körperfunktionen — von der Muskulatur über Enzyme bis hin zu Transportproteinen im Blut.
Die Proteinsynthese läuft in zwei Hauptphasen ab: der Transkription, bei der die genetische Information von der DNA auf die mRNA übertragen wird, und der Translation, bei der Ribosomen die mRNA-Sequenz in eine Aminosäurekette übersetzen. Beide Phasen benötigen spezifische Kofaktoren und Mineralien, um ordnungsgemäß ablaufen zu können.
Bestimmte Mineralien spielen dabei eine anerkannte Rolle. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat wissenschaftliche Gutachten erstellt, auf deren Basis die EU-Kommission zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Zink und Magnesium veröffentlicht hat.
Sowohl Zink als auch Magnesium verfügen über eine von der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angabe zur normalen Proteinsynthese.
Zink ist ein Spurenelement, das in mehr als 300 Enzymsystemen als Kofaktor vorkommt. Im Kontext der Proteinsynthese fungiert Zink als Bestandteil von Zinkfinger-Proteinen, die an der Genexpression und damit an der Steuerung der Proteinherstellung mitwirken. Darüber hinaus ist Zink an der Stabilisierung von Ribosomenstrukturen beteiligt.
Lebensmittel wie Kürbiskerne, Rindfleisch, Linsen und Haferflocken zählen zu den natürlichen Zinkquellen. Der tägliche Referenzwert für Zink liegt gemäß EU-Verordnung bei 10 mg.
Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Magnesium ist ein Mengenelement, das an der Aktivierung von über 600 enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt ist. Für die Proteinsynthese ist Magnesium von besonderer Bedeutung, da es die Bindung der mRNA an die Ribosomen-Untereinheiten ermöglicht. Ohne ausreichend Magnesium kann die Translation nicht korrekt ablaufen.
Grünes Blattgemüse, Nüsse, Vollkornprodukte und dunkle Schokolade sind bekannte Magnesiumlieferanten. Der tägliche Referenzwert liegt gemäß EU bei 375 mg.
Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Proteine gehören zu den Grundbausteinen des menschlichen Organismus. Sie machen etwa 15–17 % des Körpergewichts aus und erfüllen zahlreiche Aufgaben:
Da der Körper Proteine nicht dauerhaft speichert, sondern kontinuierlich auf- und abbaut, ist ein reibungsloser Ablauf der Proteinsynthese von fortwährender Bedeutung. Der tägliche Proteinumsatz eines Erwachsenen beträgt schätzungsweise 250–300 g, wobei ein Großteil der Aminosäuren recycelt wird.
Auf molekularer Ebene beginnt die Proteinsynthese mit dem Ablesen eines Gens auf der DNA. Das Enzym RNA-Polymerase erstellt dabei eine komplementäre mRNA-Kopie. Diese mRNA wandert anschließend zu den Ribosomen im Zytoplasma, wo die eigentliche Translation stattfindet.
Während der Translation lesen die Ribosomen die mRNA-Sequenz in Dreiergruppen (Codons) ab. Jedes Codon entspricht einer bestimmten Aminosäure, die von einer tRNA angeliefert wird. So wächst Schritt für Schritt die Polypeptidkette heran, die sich anschließend zu einem funktionsfähigen Protein faltet.
Sowohl für die Stabilität der Ribosomen als auch für die korrekte Faltung der Proteine sind bestimmte Mineralien von Bedeutung. Gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 dürfen hierfür spezifische Angaben zu Zink und Magnesium gemacht werden.
Zink gehört zu den essenziellen Spurenelementen, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Es muss über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Im Zusammenhang mit der Proteinsynthese sei noch einmal hervorgehoben:
„Zink trägt zu einer normalen Proteinsynthese bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Zinkfinger-Proteine, eine große Familie von Transkriptionsfaktoren, benötigen Zink-Ionen für ihre dreidimensionale Struktur. Ohne diese Ionen können sie nicht an die DNA binden und die Genexpression nicht modulieren. Darüber hinaus ist Zink an der Aktivität der Aminoacyl-tRNA-Synthetasen beteiligt, die die korrekte Beladung der tRNA mit Aminosäuren gewährleisten.
Magnesium ist das vierthäufigste Mineral im menschlichen Körper, wobei etwa 60 % in den Knochen und 25 % in der Muskulatur gespeichert sind. Nur rund 1 % befindet sich im Blutserum.
„Magnesium trägt zu einer normalen Proteinsynthese bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012
Auf biochemischer Ebene stabilisiert Magnesium die Struktur der Ribosomen. Die 70S- und 80S-Ribosomen (bei Prokaryoten bzw. Eukaryoten) benötigen Magnesium-Ionen, damit ihre Untereinheiten korrekt zusammengelagert bleiben. Außerdem ist Magnesium an der Aktivierung von ATP beteiligt, das als Energiequelle für die Peptidbildung dient.
Umfassende Informationssammlung zu Zink, Magnesium und Proteinsynthese — basierend auf EU-zugelassenen Angaben.
Einmaliger Zugang · Digitales Informationsprodukt
Die auf dieser Webseite bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen in keinem Fall eine professionelle medizinische Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder eine approbierte Ärztin. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Diese Webseite steht in keiner Verbindung zu Google LLC, YouTube LLC, Alphabet Inc. oder einem ihrer Tochterunternehmen. Google und YouTube sind eingetragene Marken von Alphabet Inc. Die auf dieser Seite dargestellten Inhalte wurden nicht von Google oder YouTube geprüft, genehmigt oder empfohlen. Alle auf dieser Webseite gezeigten Ergebnisse und Aussagen sind individuell und können von Person zu Person abweichen. Wir verwenden möglicherweise Google-Dienste für Werbezwecke, was keine inhaltliche Verbindung oder Empfehlung durch Google oder YouTube impliziert.